Indonesien
Der Nationalpark Komodo ist ein marines und terrestrisches Schutzgebiet in den Kleinen Sundainseln, bekannt für seine zerklüfteten Vulkaninseln und die riffreichen Gewässer im Korallendreieck.
Der Komodo-Nationalpark erstreckt sich über die Grenze zwischen den indonesischen Provinzen Ost- und West-Nusa-Tenggara und umfasst die drei Hauptinseln Komodo, Padar und Rinca sowie 26 kleinere Inseln. Der Park umfasst etwa 1.733 km2, davon sind ungefähr 60 % Meeresgebiet. Seine Gewässer liegen im Korallendreieck und beherbergen ausgedehnte Saum- und Patch-Riffe sowie pelagische Arten wie Walhaie und Mantarochen. Der Park wurde 1980 gegründet und 1991 zum UNESCO-Welterbe erklärt.