Kolumbien
Eine abgelegene, unbewohnte Insel und Meeresschutzgebiet ohne Fischerei im östlichen tropischen Pazifik, nur per Liveaboard erreichbar und bekannt für große Ansammlungen von Haien.
Die Insel Malpelo liegt etwa 500–506 km vor Kolumbiens Pazifikküste und bildet den höchsten Punkt des untermeerischen Malpelo-Rückens. Das umliegende Wasser erreicht in der Nähe von steilen Wänden, Höhlen und Tunneln eine Tiefe von rund 3.400 m. 1995 wurde sie zum Flora- und Fauna-Schutzgebiet erklärt, später auf 857.500 ha Meeresgebiet erweitert und 2006 als UNESCO-Welterbe eingetragen. Der Ort ist vor allem für große Ansammlungen von Hammerhaien und Seidenhaien sowie für Galapagoshaie und Walhaie bekannt.