Manijin Island
Die Inselwand ragt in etwa 18 m Tiefe über eine sandige Stelle und wirft Muster auf den Sand. Eine Durchschwimmöffnung, die von 12 m bis auf 8 m hinaufführt, leuchtet durch Peyssonnelia-Algen rosa. Gegen Ende des Tauchgangs gelangt man durch einen Torbogen in eine große, schüsselförmige Höhlung, die entstand, als das Dach einer Gasblase im Fels einstürzte. Taucher kreisen unter ihren Überhängen und verlassen sie durch ein Blasloch, durch das die Strömung sie wie einen Champagnerkorken hinausschiebt. Eine mit rosa und violetten Kalkalgen bedeckte Höhle und eine längere, schmalere Durchschwimmöffnung ins Riff sorgen für zusätzliche Abwechslung. Zu sehen sind Lippfische, Kraken, Muränen, Krabben, Garnelen und gelegentlich Schildkröten und Barrakudas; außerdem liegen Überreste antiker Töpferwaren auf dem Meeresboden. Das Wasser zwischen der Insel und der Küste ist ein Schutzgebiet, da Mittelmeer-Mönchsrobben im Winter die Flachwasserbereiche und Höhlen aufsuchen, um dort ihre Jungen zur Welt zu bringen.
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